Was ist eigentlich Hypnose?

 

Es gibt zahlreiche verschiedene Definitionen von Hypnose, und niemand erhebt den Anspruch, eine alleingültige Definition anbieten zu können. Einige wenige beispielhafte Definitionen sind weiter unten aufgeführt.

 

Für unsere Arbeit mit Klienten gilt:

 

Hypnose ist eines der ältesten Mittel, dein Leben positiv zu beeinflussen, indem der 
Hypnotiseur durch gezielt herbeigeführte Entspannung die Kommunikation mit deinem 
Unterbewusstsein aufbaut und so von dir gewünschte positive Veränderungen unterstützt. 

 

Für die, die  es ganz genau wissen wollen: 

 

Wikipedia:

Als Hypnose (altgriechisch ὕπνος hypnos ‚Schlaf‘) – (…) – werden bezeichnet:

  • das Verfahren zum Erreichen einer hypnotischen Trance (Diese Form der Trance ist gekennzeichnet durch einen tief entspannten Wachzustand, dessen Besonderheit eine extrem eingeschränkte und auf wenige Inhalte ausgerichtete Aufmerksamkeit ist.)[1] Man spricht auch von „hypnotischer Induktion“ oder „Hypnose im engeren Sinne“.
  • der Zustand der hypnotischen Trance.

Psychomeda Lexikon der Psychologie > Hypnose:

  • Mit Hypnose wird ein Zustand tiefer Entspannung bezeichnet. Dieser Zustand (auch Trance genannt) gleicht in vielem der Einschlafphase und ist durch Entrücktheit, veränderte Wahrnehmung und ein vermindertes Bewusstsein gekennzeichnet.

Definition online:

  • Hypnose bezeichnet einen bewusst herbeigeführten Bewusstseinszustand zwischen Schlaf- und Wachphase.
  • Sie tritt manchmal von alleine auf, kann aber auch entweder durch einen Therapeuten oder in Form von Autohypnose durch den Menschen selbst herbeigeführt werden.
  • Unter Hypnose entwickelt sich eine stärkere Verbindung zum Unterbewusstsein; es kann mit Suggestionen gearbeitet werden, die dem Unterbewusstsein ermöglichen, alltägliche Situationen im Wachzustand anschließend anders zu bewerten und auf sie mit anderem Verhalten zu reagieren.
  • Unter Hypnose ist der Mensch handlungsfähig, ansprechbar und kann den Zustand jederzeit selbständig wieder beenden.
  • Von der klinischen Hypnose ist die Show-Hypnose zu unterscheiden, die keinerlei therapeutischen Zweck verfolgt.

 

Ganz gleich, wer die Definition von Hypnose vornimmt, in mehreren Punkten sind sich die Definitionen gleich: 

 

Hypnose ist ein Zustand zwischen Wachsein und Schlaf. In diesem Zustand sind Teile unseres bewussten Denkens und Handelns im Hintergrund, unser Unbewusstes tritt stärker hervor. Dieser Zustand ähnelt einem Tagtraum, wie etwa morgens, wenn man aufwacht, aber noch nicht richtig wach ist.

 

Das hat zur Folge, dass lang erlernte Muster, wie etwa Ängste (z. B. vor Spinnen) oder Gewohnheiten (wie z. B. das Rauchen) in der direkten Kommunikation mit dem Unbewussten verändert werden können. 

Das bedeutet nicht, dass der Klient von all dem nichts mitbekommt. In einer Trance (dem Zustand, der durch Hypnose erreicht wird) nimmt der Klient vieles wahr: Er erinnert sich vielleicht nicht an jedes Detail, das der Hypnotiseur zu ihm gesagt hat, doch er wird die Informationen, die sein Unbewusstes akzeptiert hat, speichern und für ihn richtig anwenden.

 

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